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Neuigkeiten

Mitgliederversammlung 2017

Trotz weniger Einsätze viel Arbeit

Ortsfeuerwehr Iselersheim zieht positives Jahresfazit – Kinderfeuerwehr wird angenommen

Von Frank Bartmann

ISELERSHEIM. Obwohl die Ortsfeuerwehr Iselersheim im letzten Jahr zu „nur“ fünf Einsätzen alarmiert wurde, hatten die Ehrenamtlichen alle Hände voll zu tun. Denn das Highlight des vergangenen Jahres war zweifelsfrei das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren mit etwa 400 Jugendlichen, die eine Woche lang ihre Zelte in Iselersheim aufschlugen und  denen man ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktivitäten bot. Von daher ernteten die Kameraden am Freitagabend während der Mitgliederversammlung im „Iseler Hof“ auch Lob von allen Seiten. Und das auch zu recht.

 

Für die Ortsfeuerwehr war es die wohl größte und umfangreichste Veranstaltung, die sie als Verantwortlicher in der 93-jährigen Geschichte  auszurichten hatte. Mit mehr als 400 Jugendlichen beherbergte der Ort ganz im Norden von Bremervörde das Kreiszeltlager.

Und das bedeutete ganz viel Arbeit. „Aber das haben wir vorher gewusst. Ich bin sehr froh darüber, das uns die ganze Dorfgemeinschaft dabei unterstützt hat. Ohne sie hätten wir es nicht organisieren können“, so Nils Schwarz, dessen Dank aber auch an die Kreisjugend- feuerwehr, der Stadtfeuerwehr sowie der Stadtverwaltung ging.

Trotz der vielen Arbeit wurde die Ortsfeuerwehr auch zu fünf Einsätzen alarmiert. So musste eine Hilfeleistung, eine Brandsicherheitswache und drei Brandeinsätze abgearbeitet werden. „Nach dem wir in den letzten beiden Jahren viele Veranstaltungen durchgeführt haben, wollen wir uns in diesem Jahr wieder mehr um die Ausbildung und dem Übungsdienst kümmern“, erklärte Schwarz ganz klar die Marschroute für die nächsten Monate. Dabei steht das Thema Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen ganz oben auf dem umfangreichen Dienstplan.

Ein Richtiger Schritt in die Mitgliedergewinnung wurde im Mai letzten Jahres gemacht. Mit der Gründung der Kinderfeuerwehr ist man dabei, schon sehr früh den Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern und so sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die aktive Feuerwehr für die nächsten Jahre zu sichern.

Mit der Anschaffung von 15 Digitalen Funkmelde- empfängern für die Atemschutzgeräteträger soll die Schlagkraft der Ortsfeuerwehr verbessert werden. „Dabei können wir langfristig gesehen auf einige unserer Sirenen verzichten“, erklärte Nils Schwarz.

Das die Jugendfeuerwehr Iselersheim im vergangenen Jahr an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen hatte und auch sehr gute Erfolge erzielen konnte, ging Jugendfeuerwehrwart Andre Buck in seinem Jahresbericht ein. Die zwölf Jungen waren wie immer mit viel Elan und Begeisterung bei den zahlreichen Übungsdiensten dabei, wie Buck zu berichten wusste und ließ kurz noch einmal das Zeltlager Revue passieren.

Ihren ersten Jahresbericht als Kinderfeuerwehrleiterin gab Marelina Schult während der Versammlung ab. Alle 15 Kids sind „Feuer und Flamme“ für die Feuerwehr und sind hell auf begeistert. Auch habe man schon an den ersten Veranstaltungen teilnehmen können, erklärte Schult.

Den Punkt „Jahresberichte“ rundeten die Gruppenführer der drei Gruppen sowie der Atemschutzbeauftragte und der Brandschutzerziehungs- beauftragte ab. Neben den Jahresberichten der Funktionsträger musste auch ein stellvertretender Ortsbrandmeister gewählt werden. Da die Amtszeit von Andrè Matthias im nächsten Jahr endet, wurde er am Freitagabend in geheimer Wahl Mehrheitlich in seinem Amt bestätigt. Das wurde auch Klaus Meyer als Schriftführer und Andre Buck als Jugendfeuerwehrwart. Neuer Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Reiner Kohrs.

Im Anschluss konnte Nils Schwarz Ramon Koth zum Oberfeuerwehrmann und Thorsten Holst zum Hauptfeuerwehrmann sowie Heino Lafrenz zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördern.

Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert dankte in seinem Grußwort der Ortsfeuerwehr Iselersheim für ihre geleistete Arbeit, gerade beim Kreiszeltlager. „Hut ab vor eurer Leistung“, zollte Naubert allen seinen größten Respekt. Im Anschluss konnte er zusammen mit Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken Horst Haak, Hans-Jörg Seba und Ingo Saul mit dem Niedersächsischen Ehren- zeichen für 40 Jahre Dienstzeit auszeichnen. Jakob Popp und Walter Schult wurden mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 60-jährige Dienstzeit geehrt. Die Ehrung von Uwe Buck für 25-jährige Dienstzeit wird zu einem späteren Zeitpunkt nach- geholt.

Eine besondere Ehrung wurde am Freitag den Kameraden Hans-Hermann Haak, Klaus-Günther Schwarz und Wilfried Imbusch zuteil. Sie wurden von der Mitgliederver- sammlung zu Ehrenmit- gliedern ernannt. Wilfried Imbusch wechselte zudem von der aktiven Feuerwehr in die Altersabteilung. Auf Grund seines jahrelangen ehrenamtlichen Engagement beschloss die Ortsfeuerwehr, bei der Stadt Bremervörde den Antrag zu stellen, Wilfried Imbusch zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen.

Sowohl Ortsbürgermeister Hermann Röttjer als auch der stellvertretende Bürgermeister Uwe Matthias und Ordnungsamtsleiter Rüdiger von der Lieth dankten der Ortsfeuerwehr Iselersheim für ihr ehrenamtliches Engagement. Alle betonten, wie wichtig es ist, eine intakte Dorfgemeinschaft zu haben, um solche Großveranstal- tungen wie das Kreiszeltlager zu organisieren.

Neue Ehrenmitglieder

Wurden am Freitagabend während der Mitgliederversammlung  zu Ehrenmitgliedern ernannt: Hans-Hermann Haak, Wilfried Imbusch und Klaus-Günther Schwarz (v.l.n.r.)

 

Geehrte und beförderte Feuerwehr Iselersheim

Für die Ortsfeuerwehr Iselersheim mit ihren geehrten und beförderten Kameraden war das vergangene Jahr ein recht arbeitsintensives Jahr. Highlight war das dortige Kreiszeltlager mit über 400 Teilnehmern.

(Text/Bilder: Bremervörder Zeitung)

Jugendfeuerwehr in Action

Fotoimpressionen von der Jahresabschlussübung der Stadtjungendfeuerwehr.
 

(Bilder: Marcus Steffens)

"Feuerdrachen" aus Iselersheim

„Feuerdrachen“ aus Iselersheim

Kinderfeuerwehr Iselersheim beim Wettbewerb in Bremervörde offiziell gegründet

 

BREMERVÖRDE. Am Freitag fand nicht nur der zweite Wettbewerb der Kinderfeuerwehren der Stadt Bremervörde statt sondern auch die Gründung der Kinderfeuerwehr Iselersheim. Die „Feuerdrachen“, wie sich die Gruppe künftig nennen wird, ist damit die fünfte Gruppe auf Stadtebene, die sich schon frühzeitig um Nachwuchs für die Feuerwehren bemüht, um so dem demografischen Wandel entgegen zu wirken.

 

Den Probebetrieb haben sie nun seit einem Vierteljahr erfolgreich absolviert, jetzt soll es auch offiziell los gehen. Für die „Feuerdrachen“ war Freitag ein ganz besonderer Tag. Denn vor der Siegerehrung der Wettbewerbe auf Stadtebenen wurde die Iselersheimer Kinderfeuerwehr offiziell gegründet. 

„Wir sind von dem Projekt Kinderfeuerwehr voll überzeugt, denn er stellt den Unterbau unserer Feuerwehr sicher“, so der stellvertretende Stadtbrandmeister und Iselersheims Ortsbrandmeister Nils Schwarz. Damit ist die Iselersheimer Gruppe die fünfte Kinderfeuerwehr in Bremervörde, die sich um den Nachwuchs kümmert.

Die erste Gruppe, die „Löschbande“, wurde in Elm 2013 gegründet und hat seitdem viele Kids in ihren Reihen. Außerdem gibt es noch Kinderfeuerwehren in Nieder Ochtenhausen und zwei Gruppen in Bremervörde.

Und das Bedarf in Iselersheim an Jugendarbeit im Bereich der Feuerwehr ist, zeigt auch der große Zuspruch bei den Kids. Seit dem Probebetrieb im März hat die Gruppe um Marilina Schult und ihrer Stellvertreterin Manuela Schult schon 15 Mitglieder, die voller „Feuer und Flamme“ dabei sind.

Den Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren wird spielerisch die Arbeit der Feuerwehr näher gebracht. „Wir erhoffen uns von der frühen Bindung an die Feuerwehr natürlich, das dadurch die Kinder auch den Weg von der Kinderfeuerwehr über die Jugendfeuerwehr später in die aktive Feuerwehr finden werden“, so Nils Schwarz.

Und damit die Iselersheimer Gruppe auch gleich richtig ausgestattet ist, überreicht Reiner Brandt von der VGH die passenden T-Shirts für die Kids, die auch Geschenk von Dr. Silke Fricke und Rüdiger von der Lieth von der Stadt Bremervörde überreicht bekamen. Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Jungen betonte in seinem Grußwort, „das es nicht immer einfach ist, Verantwortliche für die Jugendarbeit und insbesondere für die Kinderfeuerwehren zu finden. Deshalb bin ich sehr froh, das es jetzt mit der Gründung der Iselersheimer Kinderfeuerwehr geklappt hat“.

Wer Lust hat, einmal bei der Iselersheimer Kinderfeuerwehr  reinzuschnuppern, kann das jeden zweiten und vierten Sonnabend im dortigen Feuerwehrhaus zwischen 10.30 und 12 Uhr gerne machen.

Dr. Silke Fricke (vorne) und Ordnungsamtsleiter Rüdiger von der Lieth (zweiter von rechts) überreichten der Kinderfeuerwehr Iselersheim Geschenke, worüber sich die Kids sichtlich freuten.

Der 2. September 2016 wird sicherlich in die Geschichte der Ortsfeuerwehr Iselersheim eingehen, denn an diesem Tag wurde die Kinderfeuerwehr offiziell gegründet. Fotos Bartmann

 

(Text/Bilder: Frank Bartmann)

 

Grillabend 2016

Am Samstag den 20.08.2016 fand wieder der jährliche Grillabend unserer Feuerwehr statt.

Es gab wie auch in den letzten Jahren selbstgemachte Salate und Köstlichkeiten vom Grill und aus der Pfanne. Mit dem Regen hatten wir in diesem Jahr mehr Glück, genau zu Beginn des Abends hörte der Regen auf. Es wurde wieder ordentlich geknobelt und für die höchsten Punktzahlen gab es so einige Sachpreise.  Ortsbrandmeister Nils Schwarz ehrte im Rahmen der Veranstaltung den Kameraden Hans-Dieter Steffens für 40 Jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Bei so einer geselligen Runde ging es für so manch einen erst am späten Abend bzw. in den späten Morgenstunden nach Hause.


(Text: Steffen Haak; Bilder: Nils Schwarz, Steffen Haak)

Fazit zum Zeltlager

Drei Fragen an . . .

 

Holger Burfeindt,

Stadtjugendfeuerwehrwart

 

Dein Fazit zum Kreiszeltlager:

Die Veranstaltung war eine rundum gelungene Sache. Sehr gut durchorganisiert mit einem hochmotivierten Personal. Alle, die uns hier geholfen haben, waren mit viel Eifer dabei

 

Hattet ihr immer genügend Helfer:

In der ganzen Wochen waren über 100 Helfer aus dem gesamten Bremervörder Stadtgebiet im Zeltlager, was auch ausreichend war. Ob für den Aufbau der Zelte oder bei Essensausgabe. Hierfür mein besonderer Dank an alle.

 

Gab es Situationen, wo ihr ans aufhören gedacht habt, weil es zu viel Arbeit ist?

Nein, weil die Stadtfeuerwehr, aber insbesondere die Ortsfeuerwehr Iselersheim, sich bereit erklärt haben, dieses Kreiszeltlager für die Jugendlichen durchzuführen.Wir wussten alle, was auf uns zukommt.Das so ein Zeltlager nicht jedes Jahr organisiert und geplant werden kann, möchte ich aber auch nicht verschweigen.

Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt

(Text/Bild: Frank Bartmann)

Abschlussbericht Zeltlager

Abschlussbericht zum Kreiszeltlager vom 08.07.2016

Tolles Kreiszeltlager geht morgen zu Ende

Trotz schlechten Wetter viel Spaß und super Stimmung in Iselersheim – 400 Jugendliche müssen morgen Koffer packen

 

Von Frank Bartmann

 

ISELERSHEIM. Einmal noch im Zelt schlafen und dann geht es wieder nach Hause. Für die 400 Teilnehmer des diesjährigen 14. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren in Iselersheim endet morgen eine tolle Woche mit vielen positiven  Eindrücken. Besonders für viele jüngere Teilnehmer war es das erste Zeltlager, an denen sie teilnahmen. Aber auch die alten „Zeltlagerhasen“ hatten wieder ihren Spaß und trafen viele Freunde wieder und konnten Kontakte vertiefen.

 

Für die Jugendfeuerwehr Oerel verging die Woche im Zeltlager wie im Fluge. Obwohl sie nicht weit von zu Hause entfernt waren, hatten alle viel Spaß. Die Gruppe nutzte besonders die gut organisierten Freizeitangebote, wie sie im Gespräch mit der BREMERVÖRDER ZEITUNG erklärten, wie beispielsweise Kegeln oder Schießen. Ein Highlight war aber „Spiel ohne Grenzen“ am Sonntag, das allen viel Spaß gemacht hat. Einziger Wermutstropfen in der einen Woche: das schlechte Wetter. Leider hatte der Wettergott auch am Mittwoch während des Nachtmarsches kein Einsehen mit den Jungen und Mädchen. „Aber mit Wasser kennen wir uns ja aus“, schmunzelten einige von ihnen.

Das schlechte Wetter ging auch der Jugendfeuerwehr Ostetal auf die Nerven. „Aber da können wir eben nix an machen. Besser als vor zwei Wochen beim Hurricanefestival, die abgesoffen sind“, erklärten die jungen Brandschützer mit einem Lächeln gegenüber der BZ. „Die haben hier ein klasse Zeltlager organisiert, was viel Spaß gemacht hat“, so der einhellige Tenor der Jugendlichen.

Das sahen auch die 60 Teilnehmer aus der Gemeinde Gnarrenburg so. Sie lobten besonders die Sauberkeit der Duschen, die beim Zeltlager in Iselersheim zum ersten mal in einem Container untergebracht waren. Dafür hätte nach ihrer Meinung einmal mehr die Toiletten gewischt werden müssen, was bei den Platzverhältnissen aber sehr schwierig gewesen wäre.

Großes Lob ging aber an die DRK-Bereitschaft aus Zeven/Tarmstedt/ Bremer- vörde unter der Leitung von Manfred Dieckmann und der DLRG. „Die haben hier alle einen tollen Job gemacht und sich klasse um die Patienten gekümmert und betreut“, erklärte ein Junge, der schon zum zweiten mal versorgt werden musste.

Ein „Heimspiel“ hatte aber sicherlich die Jugendfeuerwehr aus Iselersheim. Obwohl sie schnell nach Hause hätten laufen können, um was zu holen, sind sie generell im Zeltlager geblieben, schon aus Kameradschaft, wie die acht Teilnehmer mit ihren Betreuern betonten. Auf die Frage, was im Zeltlager gefehlt hat, kam sofort die Antwort WLAN und Strom. Darüber mussten aber alle spontan lachen.

Viel Lob erntete aber Küchenchef Gerald Schröder und sein Team. Alle Gruppen waren vom abwechslungs- reichen Angebote begeistert, wo für jeden etwas dabei war. Der Speiseplan reichte beispielsweise vom Hühnerfrikassee mit Reis oder Kartoffeln bis zum Gulasch mit Spiralnudeln und Hähnchenbrustfilet mit Soße, Reis oder Kartoffeln. „Dazu wurde immer ein Nachtisch gereicht“, wie Gerald Schröder betonte, der schon zahlreiche Zeltlager bekocht hat.

In Iselersheim, verriet Schröder, wurden beispielsweise täglich 700 Brötchen, 15 Kilogramm Wurst, 10 kg Käse, 45 kg Kartoffeln oder auch 180 Liter Tee und 120 Liter Kakao sowie 13 kg Äpfel von den Jugendlichen gegessen oder getrunken.

Auch für Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Jungen geht morgen eine arbeitsreiche Woche zu Ende. „Alles hat so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten in Iselersheim eine tolle Stimmung“, so Volker Jungen, der besonders vom Zeltplatz rund um die Schule begeistert war. „Hier war alles schnell zu erreichen. Von den Duschen bis hin zum Sportplatz hatten wir kurze Wege“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart.

Auch er richtete seinen Dank an alle Helfer und Verantwortlichen, „denn ohne sie ist ein Kreiszeltlager nicht durchzuführen“.

Jungendfeuerwehr Islersheim

Gemeindejugendfeuerwehr Gnarrenburg

Jugendfeuerwehr Oerel

Jugendfeuerwehr Ostetal

(Text/Bilder: Frank Bartmann)