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Neuigkeiten

Sturmeinsätze

Das Sturmtief Xavier hatte uns auch fest im Griff. Insgesamt wurden wir am 05.10. und 06.10.17 zu 5 Einsätzen auf Grund der Sturms alarmiert. Es handelte sich dabei um umgestützte Bäume und abgeknickte Äste.

(Bild: N. Schwarz)

Grillabend 2017

Am vergangenen Wochenende fand wieder unser Grillabend statt.

Dieses Mal in der Aula der Grundschule. An den 4 langen Tischen nahmen 91 Leute Platz.

Am Salatbüffet gab es reichlich Auswahl, zusätzlich zum Grill gab es auch Köstlichkeiten aus der Pfanne. Und beim Knobel gab es viele Preise zu gewinnen. Im Rahmen des Grillabends ehrte Ortsbrandmeister Schwarz den Kameraden Uwe Buck mit dem Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienstzeit. Außerdem konnte um 0 Uhr noch ein Geburtstag gefeiert werden, was auch ein Grund mit dafür war das der Grillabend sich bis in die frühen Morgenstunden zog.

(Text: Steffen Haak, Bilder: Nils Schwarz, Steffen Haak)

 

Weberseminar 2017

Fortbildung für den Ernstfall

Weber Seminar im Bremervörder Feuerwehrhaus – Patientengerechte Unfallrettung

Die Anforderung an die Feuerwehren steigt stetig an. Gerade bei Verkehrsunfällen müssen die ehrenamtlichen Kräfte schnell reagieren und die Verletzten schonend aus ihrer misslichen Lage retten und dem Rettungsdienst übergeben. Und um effektive Hilfe gewährleisten zu können, müssen die Brandschützer sich ständig weiterbilden. So auch am Wochenende im Bremervörder Feuerwehrhaus, als 30 Kameraden aus den Ortsfeuerwehren aus Bremervörde, Elm, Bevern und Iselersheim sich bei einem Weber Seminar von deren Ausbilder schulen ließen und sich so manchen Handgriff und nützliche Tricks abgucken konnten.

Das Seminar der Firma Weber (Hersteller von Rettungsgeräten) fand auf Einladung von Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert statt und richtete sich in erster Linie an die Ortsfeuerwehren, die mit Rettungsgeräten, wie Rettungsschere, Spreizer, Hydraulikzylinder usw., der Firma Weber ausgestattet sind.
Während der Vormittag ganz im Zeichen der Theorie stand und die verschiedenen Möglichkeiten der patientengerechten Unfallrettung in Verbindung mit einsatztaktischen Möglichkeiten ausgiebig besprochen wurde, stand nach einer Mittagspause dann auch die Praxis auf dem Seminarplan.
Dazu wurden auf Grund der schlechten Witterung im Feuerwehrhaus drei Stationen mit unterschiedlichen Unfallszenarien (Pkw auf der Seite, auf dem Dach und im Stand) an Fahrzeugen nachgestellt, die die einzelnen Gruppen abarbeiten sollten. Hier konnte dann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden.
Dabei gaben die beiden Weber-Instructoren den ehrenamtlichen Brandschützern nützliche Tipps und Hilfestellungen bei der Vorgehensweise bei der patientengerechten Unfallrettung, die man am Vormittag schon theoretisch besprochen hatte.
Wie Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert gegen Ende des Seminars betonte, ist solch eine praxisbezogene Ausbildung sehr sinnvoll und wichtig, „denn immer mehr Technik in den einzelnen Fahrzeugen verlangt auch von uns Feuerwehren, das wir uns mit der Technik auseinander setzen und genau wissen, wo wir schneiden oder spreizen müssen, um den Patienten nicht zu gefährden und schonend zu retten“, so Bremervördes Stadtbrandmeister.

Bilder u. Text: Frank Bartmann

 

Stadtfeuerwehrfest 2017

Vorjahressieger wiederholen Erfolg

Hesedorf Ausrichter des Stadtfeuerwehrfestes – 20 Gruppen gingen an den Start

Von Frank Bartmann

HESEDORF. Großer Jubel bei der TS-Gruppe aus Hönau-Lindorf und der LF-Gruppe aus Iselersheim. Beide konnten in ihrer Wertungsgruppe bei dem Stadtfeuerwehrfest in Hesedorf ihren Vorjahressieg wiederholen. Die beiden Gruppenführer Christian Brandt und Uwe Michaelis wurden von ihren Gruppen nach der Siegerehrung ausgiebig gefeiert. Bei der Jugendfeuerwehr stand die Gruppe aus Spreckens in diesem Jahr ganz oben auf dem Treppchen vor den Gruppen aus Bremervörde und Nieder Ochtenhausen.

 

Doch bevor richtig und ausgiebig gefeiert werden konnte, mussten die 20 Gruppen erst einmal ihren Wettkampf auf dem Sportplatz Stuhmer Straße absolvieren. Für die Wertungsgruppen der Tragkraftspritzenfahrzeuge (TS) und die der Löschgruppen- fahrzeuge (LF) gab es von den Bahnleitern Nils Schwarz oder Heinz Lührs  folgenden Einsatzbefehl: „Feuer im Dachgeschoss, Gefahr der Ausbreitung, Brandbekämpfung“.

Während der Wasser- und der Schlauchtrupp im ersten Zeittakt versuchen mussten, möglichst ohne Fehler die Wasserentnahmestelle mit Kuppeln der Saugleitung herzurichten, war der Angriffstrupp damit beschäftigt, den Verteiler zu setzten und die B-Schläuche sowie C-Rollschläuche zu verlegen und die Steckleiter beim Übungsturm in Stellung zu bringen, von wo aus sie ihren Eimer herunter spritzen mussten.

Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut wurde, mussten auch der Wasser- und der Schlauchtrupp jeweils ihre Schläuche verlegen und ihren Eimer vom Podest herunter spritzen. Zudem mussten noch einige Mitglieder der einzelnen Gruppen Fragen aus einem Fragenkatalog beantworten.

Die sieben Gruppen der Jugendfeuerwehr gingen gleich zweimal an den Start. Zum einen absolvierten sie ihren  Löschangriff und im zweiten Teil mussten die Gruppen den A-Teil des Bundeswettkampfes absolvieren, wo es darum ging, die Schläuche ohne Drehungen unter Hindernissen durch zu rollen. Da die angehenden Brandschützer gleich zwei Wettkämpfe absolvierten, mussten die restlichen Wettkampfgruppen etwas warten, bis schließlich Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert und Hesedorfs Ortsbrandmeisterin Regina Pape die Siegerehrung vornehmen konnten.

„Und am Ende gewinnt immer Deutschland“. Was für die Fußballnationalmannschaft zutrifft, scheint beim Stadtfeuerwehrfest mittlerweile auch auf die Gruppen aus Iselersheim und Hönau-Lindorf zu zutreffen. Denn sie konnten ihren Vorjahressieg wiederholen und sicherten sich ganz souverän den ersten Platz.

Zu den ersten Gratulanten der siegreichen Gruppen gehörte neben der Ersten Stadträtin Dr. Silke Fricke auch der stellvertretende Hesedorfer Bürgermeister Andreas Itzen, der das Stadtfeuerwehrfest als tolle Öffentlichkeitsarbeit bezeichnete, wo man den Bürger auf die ehrenamtlichen Aufgaben der Feuerwehr aufmerksam machen kann.

 

Ergebnisse

Wertungsgruppe Tragkraft- spritzenfahrzeuge (TS):

1. Hönau-Lindorf 2 (427,66 Punkte)

2. Mehedorf (420,56)

3. Hönau-Lindorf 1 (419,86)

4. Iselersheim TS (406,36)

5. Ostendorf (398,83)

6. Minstedt (396,47)

7. Spreckens (353,74)

Wertungsgruppe Löschgruppenfahrzeuge (LF):

1. Iselersheim (401,53 Punkte)

2. Hesedorf (389,68)

3. Elm (382,00)

4. Nieder Ochtenhausen (344,03)

5. Bevern (288,53)

6. Bremervörde (197,46)

Jugendfeuerwehr:

1. Spreckens (736 Punkte),

2. Bremervörde (724)

3. Nieder Ochtenhausen (720)

4. Iselersheim (711)

5. Hesedorf (702)

6. Elm (700)

7. Bevern (635)

Fotos: Bartmann

Sieger Stadtfeuerwehrfest:

Die siegreichen Gruppen des Stadtfeuerwehrfestes, das in diesem Jahr in Hesedorf stattfand.

 

 

Michael Krahl gibt Befehle:

Beverns Gruppenführer Michael Krahl gibt seine Befehle an die Gruppe weiter

 

Kuppeln Saugleitung:

Der erste von vielen Zeittakten der Übung ist das Kuppeln der Saugleitung, um das Wasser schnell zu den Strahlrohren zu fördern

 

Jugendfeuerwehr Hesedeorf nach Wettkampf:

Völlig verausgabt: die Jugendfeuerwehr Hesedorf nach Beendigung ihres Wettkampfes

 

Jugendfeuerwehr beim Kuppeln:

Auch bei der Jugendfeuerwehr gehört das Kuppeln der Saugleitung zur Übung dazu

 

Christian Brandt

Konnte wieder den begehrten Wanderpokal der TS-Gruppen in seinen Armen halten: Gruppenführer Christian Brandt aus Hönau-Lindorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Uwe Michaelis

Gruppenführer Uwe Michaelis aus Iselersheim konnte mit seiner LF-Gruppe den Vorjahressieg wiederholen

 

Martin Kück 75 Jahre in der Feuerwehr

Martin Kück 75 Jahre in der Feuerwehr

Während der diesjährigen Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Iselersheim am Freitagabend stand ein Feuerwehrkamerad besonders im Mittelpunkt der Zusammenkunft. Denn mit Martin Kück konnte ein Kamerad geehrt werden, der seit 75 Jahren in der Feuerwehr ist. Diese besondere, nicht alltägliche Ehrung, nahm Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken zusammen mit Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert vor. Als Martin Kück am 1. Mai 1942 in die Feuerwehr eintrat, wurden gerade Muhammad Ali, Jimi Hendrix oder auch Paul McCartney geboren und in Deutschland tobte der Krieg. Damals rückte man zwar schon mit gut motorisierten Fahrzeugen aus, aber die Technik hat sich in den letzten 75 Jahren rasant verändert. Der heutige 94 Jährige Kück nahm die Ehrung des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen mit Stolz entgegen. Zu den ersten Gratulanten zählten Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert, der stellvertretende Iselersheimer Ortsbrandmeister Andrè Matthias, Ortsbrandmeister Nils Schwarz sowie Abschnittsleiter und Verbandsvorsitzender Hans-Jürgen Behnken (v.l.r.). Foto Bartmann

(Text: Bremervörder Zeitung)

Mitgliederversammlung 2017

Trotz weniger Einsätze viel Arbeit

Ortsfeuerwehr Iselersheim zieht positives Jahresfazit – Kinderfeuerwehr wird angenommen

Von Frank Bartmann

ISELERSHEIM. Obwohl die Ortsfeuerwehr Iselersheim im letzten Jahr zu „nur“ fünf Einsätzen alarmiert wurde, hatten die Ehrenamtlichen alle Hände voll zu tun. Denn das Highlight des vergangenen Jahres war zweifelsfrei das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren mit etwa 400 Jugendlichen, die eine Woche lang ihre Zelte in Iselersheim aufschlugen und  denen man ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktivitäten bot. Von daher ernteten die Kameraden am Freitagabend während der Mitgliederversammlung im „Iseler Hof“ auch Lob von allen Seiten. Und das auch zu recht.

 

Für die Ortsfeuerwehr war es die wohl größte und umfangreichste Veranstaltung, die sie als Verantwortlicher in der 93-jährigen Geschichte  auszurichten hatte. Mit mehr als 400 Jugendlichen beherbergte der Ort ganz im Norden von Bremervörde das Kreiszeltlager.

Und das bedeutete ganz viel Arbeit. „Aber das haben wir vorher gewusst. Ich bin sehr froh darüber, das uns die ganze Dorfgemeinschaft dabei unterstützt hat. Ohne sie hätten wir es nicht organisieren können“, so Nils Schwarz, dessen Dank aber auch an die Kreisjugend- feuerwehr, der Stadtfeuerwehr sowie der Stadtverwaltung ging.

Trotz der vielen Arbeit wurde die Ortsfeuerwehr auch zu fünf Einsätzen alarmiert. So musste eine Hilfeleistung, eine Brandsicherheitswache und drei Brandeinsätze abgearbeitet werden. „Nach dem wir in den letzten beiden Jahren viele Veranstaltungen durchgeführt haben, wollen wir uns in diesem Jahr wieder mehr um die Ausbildung und dem Übungsdienst kümmern“, erklärte Schwarz ganz klar die Marschroute für die nächsten Monate. Dabei steht das Thema Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen ganz oben auf dem umfangreichen Dienstplan.

Ein Richtiger Schritt in die Mitgliedergewinnung wurde im Mai letzten Jahres gemacht. Mit der Gründung der Kinderfeuerwehr ist man dabei, schon sehr früh den Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern und so sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die aktive Feuerwehr für die nächsten Jahre zu sichern.

Mit der Anschaffung von 15 Digitalen Funkmelde- empfängern für die Atemschutzgeräteträger soll die Schlagkraft der Ortsfeuerwehr verbessert werden. „Dabei können wir langfristig gesehen auf einige unserer Sirenen verzichten“, erklärte Nils Schwarz.

Das die Jugendfeuerwehr Iselersheim im vergangenen Jahr an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen hatte und auch sehr gute Erfolge erzielen konnte, ging Jugendfeuerwehrwart Andre Buck in seinem Jahresbericht ein. Die zwölf Jungen waren wie immer mit viel Elan und Begeisterung bei den zahlreichen Übungsdiensten dabei, wie Buck zu berichten wusste und ließ kurz noch einmal das Zeltlager Revue passieren.

Ihren ersten Jahresbericht als Kinderfeuerwehrleiterin gab Marelina Schult während der Versammlung ab. Alle 15 Kids sind „Feuer und Flamme“ für die Feuerwehr und sind hell auf begeistert. Auch habe man schon an den ersten Veranstaltungen teilnehmen können, erklärte Schult.

Den Punkt „Jahresberichte“ rundeten die Gruppenführer der drei Gruppen sowie der Atemschutzbeauftragte und der Brandschutzerziehungs- beauftragte ab. Neben den Jahresberichten der Funktionsträger musste auch ein stellvertretender Ortsbrandmeister gewählt werden. Da die Amtszeit von Andrè Matthias im nächsten Jahr endet, wurde er am Freitagabend in geheimer Wahl Mehrheitlich in seinem Amt bestätigt. Das wurde auch Klaus Meyer als Schriftführer und Andre Buck als Jugendfeuerwehrwart. Neuer Kassenprüfer für zwei Jahre wurde Reiner Kohrs.

Im Anschluss konnte Nils Schwarz Ramon Koth zum Oberfeuerwehrmann und Thorsten Holst zum Hauptfeuerwehrmann sowie Heino Lafrenz zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördern.

Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert dankte in seinem Grußwort der Ortsfeuerwehr Iselersheim für ihre geleistete Arbeit, gerade beim Kreiszeltlager. „Hut ab vor eurer Leistung“, zollte Naubert allen seinen größten Respekt. Im Anschluss konnte er zusammen mit Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken Horst Haak, Hans-Jörg Seba und Ingo Saul mit dem Niedersächsischen Ehren- zeichen für 40 Jahre Dienstzeit auszeichnen. Jakob Popp und Walter Schult wurden mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 60-jährige Dienstzeit geehrt. Die Ehrung von Uwe Buck für 25-jährige Dienstzeit wird zu einem späteren Zeitpunkt nach- geholt.

Eine besondere Ehrung wurde am Freitag den Kameraden Hans-Hermann Haak, Klaus-Günther Schwarz und Wilfried Imbusch zuteil. Sie wurden von der Mitgliederver- sammlung zu Ehrenmit- gliedern ernannt. Wilfried Imbusch wechselte zudem von der aktiven Feuerwehr in die Altersabteilung. Auf Grund seines jahrelangen ehrenamtlichen Engagement beschloss die Ortsfeuerwehr, bei der Stadt Bremervörde den Antrag zu stellen, Wilfried Imbusch zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen.

Sowohl Ortsbürgermeister Hermann Röttjer als auch der stellvertretende Bürgermeister Uwe Matthias und Ordnungsamtsleiter Rüdiger von der Lieth dankten der Ortsfeuerwehr Iselersheim für ihr ehrenamtliches Engagement. Alle betonten, wie wichtig es ist, eine intakte Dorfgemeinschaft zu haben, um solche Großveranstal- tungen wie das Kreiszeltlager zu organisieren.

Neue Ehrenmitglieder

Wurden am Freitagabend während der Mitgliederversammlung  zu Ehrenmitgliedern ernannt: Hans-Hermann Haak, Wilfried Imbusch und Klaus-Günther Schwarz (v.l.n.r.)

 

Geehrte und beförderte Feuerwehr Iselersheim

Für die Ortsfeuerwehr Iselersheim mit ihren geehrten und beförderten Kameraden war das vergangene Jahr ein recht arbeitsintensives Jahr. Highlight war das dortige Kreiszeltlager mit über 400 Teilnehmern.

(Text/Bilder: Bremervörder Zeitung)