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Weberseminar 2017

Fortbildung für den Ernstfall

Weber Seminar im Bremervörder Feuerwehrhaus – Patientengerechte Unfallrettung

Die Anforderung an die Feuerwehren steigt stetig an. Gerade bei Verkehrsunfällen müssen die ehrenamtlichen Kräfte schnell reagieren und die Verletzten schonend aus ihrer misslichen Lage retten und dem Rettungsdienst übergeben. Und um effektive Hilfe gewährleisten zu können, müssen die Brandschützer sich ständig weiterbilden. So auch am Wochenende im Bremervörder Feuerwehrhaus, als 30 Kameraden aus den Ortsfeuerwehren aus Bremervörde, Elm, Bevern und Iselersheim sich bei einem Weber Seminar von deren Ausbilder schulen ließen und sich so manchen Handgriff und nützliche Tricks abgucken konnten.

Das Seminar der Firma Weber (Hersteller von Rettungsgeräten) fand auf Einladung von Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert statt und richtete sich in erster Linie an die Ortsfeuerwehren, die mit Rettungsgeräten, wie Rettungsschere, Spreizer, Hydraulikzylinder usw., der Firma Weber ausgestattet sind.
Während der Vormittag ganz im Zeichen der Theorie stand und die verschiedenen Möglichkeiten der patientengerechten Unfallrettung in Verbindung mit einsatztaktischen Möglichkeiten ausgiebig besprochen wurde, stand nach einer Mittagspause dann auch die Praxis auf dem Seminarplan.
Dazu wurden auf Grund der schlechten Witterung im Feuerwehrhaus drei Stationen mit unterschiedlichen Unfallszenarien (Pkw auf der Seite, auf dem Dach und im Stand) an Fahrzeugen nachgestellt, die die einzelnen Gruppen abarbeiten sollten. Hier konnte dann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden.
Dabei gaben die beiden Weber-Instructoren den ehrenamtlichen Brandschützern nützliche Tipps und Hilfestellungen bei der Vorgehensweise bei der patientengerechten Unfallrettung, die man am Vormittag schon theoretisch besprochen hatte.
Wie Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert gegen Ende des Seminars betonte, ist solch eine praxisbezogene Ausbildung sehr sinnvoll und wichtig, „denn immer mehr Technik in den einzelnen Fahrzeugen verlangt auch von uns Feuerwehren, das wir uns mit der Technik auseinander setzen und genau wissen, wo wir schneiden oder spreizen müssen, um den Patienten nicht zu gefährden und schonend zu retten“, so Bremervördes Stadtbrandmeister.

Bilder u. Text: Frank Bartmann